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Das überdimensionale Nierenmodell
Jeder Mensch verfügt über zwei Nieren, die rechts und links neben der Wirbelsäule liegen. Sie haben die Form einer Bohne und sind etwa 11 cm lang und zwischen 5 bis 7 cm breit. Eine Funktion der Nieren ist die Ausscheidung von Endprodukten des Stoffwechsels und Giftstoffen aus dem Körper durch Bildung des Harns, der über die Harnwege ausgeschieden wird. Die Niere reguliert den Wasserhaushalt und dient damit der langfristigen Blutdruckeinstellung. Sie kontrolliert außerdem den Elektrolythaushalt sowie den Säure-Basen-Haushalt und produziert Hormone u.a. für die Blutbildung.
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detailliert dargestellte Krankheitsbilder
Darstellung eines Nierenzellkarzinoms (herausnehmbar, nach-medikamentöse Behandlung) • Vergleichende Darstellung gesunde und kranke Niere
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Was zeigt das Nierenmodell?
Das Nierenmodell veranschaulicht eine überlebensgroße, aufgeklappte Niere, die zwei Zustände aufweist: Auf der einen Seite ist eine gesunde Niere zu sehen. Im Vergleich dazu wird auf der anderen Seite in Augenhöhe des Betrachters ein Tumor im fortgeschrittenen Stadium und sein Verschmelzen mit dem umliegenden, gesunden Gewebe gezeigt. Der Tumor lässt sich "herausnehmen", so dass der Zustand nach medikamentöser Behandlung zu sehen ist. Als Konsequenz einer Therapie mit einem innovativen Wirkprinzip, das die Neubildung von Blutgefäßen unterbindet (so genannte Angiogenese-Hemmung), wird die Versorgung des Tumors mit Sauerstoff und Nährstoffen unterbrochen. Der Tumor stirbt ab, und zurück bleibt eine geschrumpfte Geschwulst, wie das Modell zeigt.
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Wissenschaftliche Leitung
Das Nierenmodell wurde unter wissenschaftlicher Leitung konzipiert und gebaut.
Univ.-Prof. Dr. med. Jan Galle
Abteilung Nephrologie
Medizinische Universitätsklinik
Josef-Schneider-Straße 2
97080 Würzburg
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Diagnose Nierenzellkarzinom
Nierenkrebs ist meist ein bösartiger Tumor. Er tritt relativ selten auf (1 bis 2 % aller bösartigen Tumoren). Am häufigsten ist das Nierenzellkarzinom. Es betrifft etwa neun von 100.000 Einwohnern, wobei Männer dreimal häufiger erkranken als Frauen. Überwiegend tritt das Nierenzellkarzinom im fünften und sechsten Lebensjahrzehnt auf.
Risiken, an Nierenkrebs zu erkranken
Risikofaktoren für Nierenkrebs sind hohes Alter, Rauchen, chronische Niereninsuffizienz, langjährige Therapie mit Schmerzmitteln, Cadmium- und Bleibelastung und angeborene Nierenerkrankungen.
Früherkennung des Nierenzellkarzinoms
Was kann ich dafür tun?
Das Nierenzellkarzinom lässt sich am besten behandeln, wenn es früh erkannt wird. Leider treten im Frühstadium nur selten Symptome auf. Bei den folgenden Anzeichen sollten Sie umgehend einen Arzt aufsuchen: Blut im Urin, plötzlich tastbare Knoten im Bauchraum oder neu aufgetretene, unerklärte Schmerzen.
Die Ultraschalluntersuchung (Sonographie) der Nieren hat sich als eine bedeutende Maßnahme in der Früherkennung erwiesen.

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